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Winterling

Eranthis hyemalis, der Winterling, gehört wie die Christrose zu den Hahnenfussgewächsen. Er ist somit verwandt mit dem Blauen Eisenhut, der Sumpfdotterblume, dem Adonisröschen, der Akelei, der Waldrebe und vielen weiteren attraktiven Vertretern der Familie der Ranunculaceae.

Der kleinwüchsige Winterling hat eine verhältnismässig grosse Blüte von zwei bis drei Zentimetern Durchmesser, die sich in der Sonne weit öffnet, bei trübem Wetter allerdings geschlossen bleibt. Sein giftiger Wurzelstock (Rhizom) hat ähnliche Inhaltsstoffe wir die Nieswurz-Arten, zu denen ja auch die Christrose gehört. Er wird heute, im Gegensatz zu früher, nicht mehr in der Humanmedizin eingesetzt.

Weil der Winterling noch vor dem Schneeglöckchen von Februar bis März blüht, wird er gerne in Gärten und Parkanlagen angepflanzt. Von dort aus verwildert die Pflanze in ähnliche Lebensräume, wie sie sich unter Büschen und Hecken finden. Heute ist sie dort zwar noch selten und unbeständig, man kann aber davon ausgehen, dass sich die Art aufgrund der Klimaerwärmung weiter verbreiten wird.

Der Winterling ist ein Neophyt. So werden Arten bezeichnet, die nach 1500, also zur Zeit der Entdeckung Amerikas, in die Schweiz gelangten. Es handelt sich vor allem um amerikanische und ostasiatische Arten, die ursprünglich als Pflanzen für botanische Gärten importiert oder als Verunreinigungen im Saatgut bzw. mit anderen Handelswaren eingeschleppt wurden.

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright 2003)

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