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Weide

Die Zahl der Weidenarten, die bei uns vorkommen, ist recht gross. Aber bei der Gewinnung der Rinde als Heilpflanze muss man die Arbeit nicht genau unterscheiden, da die Wirkstoffe in verschiedener Konzentration in allen Arten vorhanden sind. Aus den schlanken Zweigen der Kopfweiden (werden jährlich stark zurückgeschnitten) stellen die Bauern im Winter Körbe her. An den Bachufern übernehmen sie zusammen mit den Erlen die Befestigung der Böschung.

Die Vermittlerrolle der Weide hat die Naturheilkunde und die Schulmedizin eng zusammengebracht. Bereits 1838 gelang es dem italienischen Professor Rafaele Piria, aus der Weidenrinde Salincysäure (der Name ist dem lateinischen Namen der Weide, Salix, entlehnt) herzustellen. Weidenrindeextrakte werden heute wieder gehäuft eingesetzt, um schmerzstillende Tabletten herzustellen.

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