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Wasserdost

Im ersten Moment erinnert der Wasserdost an einen Kerbel. Es handelt sich jedoch nicht um einen Doldenblütler, sondern um einen Korbblütler (wie die Kamille). Die rötlichen Blütenstände haben einen angenehmen Duft. Sein Standort ist an feuchten Stellen wie Bachufer, Waldränder und feuchten Wiesen. Da diese Pflanze einen schwarzen Farbstoff enthält, wurde sie früher zum Schwarzfärben verwendet.

Jäger beobachteten, wie ein verletztes Wild vom Wasserdost frisst. So machte auch der Mensch seine erste Erfahrungen mit dieser Heilpflanze. Bitterstoffe sind verantwortlich für die gallentreibende Wirkung. Weil auch eine leichte Abführwirkung festgestellt wurde, fand das Wasserdost allgemein als blutreinigiendes Mittel Verwendung. Neuere Forschungen haben gezeigt, dass eine ähnlich immunsteigernde Wirkung wie beim Sonnenhut vorhanden ist. Oft findet man ihn in Kombination mit Sonnenhut zur Steigerung der körpereigenen Abwehr und zur Behandlung von grippalen Infekten.

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