Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Teufelskralle ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ]

Teufelskralle (Harpagophytum)

Die nebenwirkungsarme Pflanze eignet sich besonders zur Therapie degenerativer (verschleissartiger) rheumatischer Erkrankungen. Ihren Namen verdankt die afrikanische Teufelskralle ihren Früchten, die von ankerähnlichen Haken umgeben sind. Für medizinische Zwecke werden aber nur die Wurzeln genutzt, die senkrecht in den Boden wachsen und unterirdisch knollenförmige Wurzelspeicher anlegen. Darin sind die beiden wichtigsten Inhaltsstoffe, die Iridoide und die Iridoidglykoside, enthalten.

Bei entzündlichen Rheumaformen reicht die Teufelskralle allein nicht aus, sie kann aber den Einsatz anderer Rheumamedikamente reduzieren. Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren darf die Teufelskralle nicht verwendet werden; bei Gallensteinen nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Teezubereitung: 4,5 Gramm (etwa 1 TL) fein geschnittene oder grob gepulverte Wurzeln (es gibt auch Filterbeutel) mit 300 ml (3 dl) kochendem Wasser übergiessen und acht Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, abseihen. Über den Tag verteilt in drei Portionen trinken.

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright 2003)

Zurück zur Wortwahl

Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Teufelskralle ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ] [ nach oben ]

Das Appenzeller Gesundheitsportal - Gesundheits-Nachrichten aus dem Appenzellerland