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Stevia

Stevia rebaudiana, ein «Honigblatt» aus Paraguay, ist eine gesunde Alternative zu Zucker und Süssstoffen, für die Süssschnäbel, Übergewichtige und Diabetiker dankbar sind. Das süsseste bisher entdeckte Naturprodukt, das Stevia-Blatt, ist bereits zehn- bis zwanzigmal so süss wie Zucker, die Süsskraft des weissen Steviosid-Auszugs ist 300 mal so gross wie die von Zucker – und das bei null Kalorien. Der Schweizer Botaniker Moses Bertoni schrieb schon 1901 bei der Entdeckung von Stevia: «Ein paar kleine Blätter sind ausreichend, um eine Tasse Kaffee oder Tee zu süssen. Ausserdem gibt es keinerlei giftige Substanzen, die seinen Gebrauch einschränken.» Nach umfangreichen Studien betonte er 1918: «Stevia ist nicht nur nicht toxisch, sondern im Gegenteil gesund.»

Stevia wird in Südamerika nicht nur zum Süssen gebraucht, sondern auch als Heilmittel und Tonikum, oft zusammen mit Mate-Tee. Das Kraut soll die Verdauung fördern, den Blutdruck harmonisieren und Müdigkeit bekämpfen. Bei Candida-Pilzbefall soll Stevia nicht nur durch die Vermeidung von Zucker helfen – nichts füttert den Pilz so wie Zucker – sondern weil es selbst über pilzhemmende Wirkungen verfügt.

In ihrer Heimat wird Stevia traditionell bei Hautproblemen auch äusserlich eingesetzt. Die zahlreich enthaltenen Enzyme, das Blattchlorophyll und antibakterielle Wirkstoffe unterstützen die Hautpflege bei Unreinheiten, Ekzemen, Akne und Zahnfleischproblemen. Das Naturprodukt Stevia gibt es als Blätter, Kräuterpulver oder flüssigen Extrakt in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern. Besonders empfehlenswert ist die zahnschonende Süsse für Tees und Säuglingsgetränke.
BS/IZR

Weitere Informationen zum Thema:
Stevia laut www.ulrike-maldoff.de

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright © 2003)

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