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Schwarzes Bilsenkraut / Hyoscyamus niger

Die ein- oder meist zweijährige Pflanze hat einen aufrechten einfachen oder verästelten Stängel (bis 80 cm hoch) und blüht in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. Die Blüten sind sehr kurz gestielt, kelchförmig, mit blassgelben, fünflappigen Blüten, die violett geädert sind. Der Blütengrund ist dunkellila. Die Kapselfrucht enthält unzählige winzige schwarze Samen. Die ganze Pflanze ist klebrig und riecht unangenehm.

Das geschützte Bilsen- oder Schlafkraut wächst an trockenen, sonnigen Standorten, auf nährstoffreichem Lehm oder Sand, an Schuttplätzen und Wegrändern.

Giftig durch die Hauptalkaloide Hyoscyamin (bzw. Atropin, das beim Trocknen entsteht) und Scopolamin sind alle Pflanzenteile, besonders die Wurzeln und Samen.

Wirkung: Stark giftig! Heisse Haut, Gesichtsröte, trockene Schleimhaut, Pupillenveränderung, Seh- und Sprachstörungen, Unruhe, Schwindel, Herzbeschwerden, Druck im Kopf. Typisch ist die oberflächliche Sedierung (Beruhigung, Dämpfung) bei gleichzeitiger Erregung von Gehirn und Rückenmark. Halluzinogene Nachwirkungen können einige Tage andauern.

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright 2003)

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