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Pfefferminze

PfefferminzeDie Pfefferminze ist bestimmt eine der ältesten Heilpflanzen und stammt aus Ostasien. Die unzähligen Kreuzungen lassen nicht mehr mit Sicherheit auf die Stammpflanze schliessen. Gerade weil es sich bei allen gekauften Sorten um Bastarde handelt, ist es wichtig zu wissen, dass im Garten der Standort alle zwei Jahre gewechselt werden muss, sonst stellen wir eine Degeneration der Pflanze fest, die sich in der Kräuselung der Blätter und im Verlust an ätherischen Ölen äussert. Verschiedene Wildarten sind bei uns heimisch. Eine davon ist die Rossminze, die in grossen Beständen vorkommt. Der Tee aus der Rossminze ist nicht so angenehm wie bei den kultivierten Arten.

Das ätherische Öl ist hauptsächlich an der vielfältigen Wirkung der Pfefferminze beteiligt. Das Menthol ist der Hauptbestandteil des ätherischen Öls. Dieses Menthol ist aber viel weniger wirksam als die entsprechende Menge der getrockneten oder frischen Blätter. Die lokal schmerzstillende Eigenschaft kann nicht nur bei Insektenstichen und juckenden Hautausschlägen genutzt werden. Bei gereiztem Magen und Erbrechen hemmt es ebenfalls diese unangenehmen Reize. In der Leber wird durch Pfefferminze die Gallenproduktion angeregt und der Gallenfluss verbessert. Das führt zu einer besseren Fettverdauung. Der antiseptische Effekt lindert in den Gallenwegen Entzündungen und reguliert im Darm abnorme Zersetzungsprozesse.

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