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Pestwurz

PestwurzBei uns sind vor allem zwei Pestwurzarten sehr häufig anzutreffen. Die weisse Pestwurz und die gewöhnliche Pestwurz, deren Blüten leicht rötlich sind und die wesentlich grössere Blätter hat. Der Beiname officinalis bei der alten wissenschaftlichen Bezeichnung weist darauf hin, dass diese Art in der Officin der Apotheken verwendet wurde. Von März bis April sind die Blüten dieser beiden Pestwurzarten anzutreffen. Diese sterben schnell ab und werden von den grossen Blättern abgelöst, die während des ganzen Sommers in grossen Blätterwäldern vorkommen.

Die Blätter enthalten Schleimstoffe und ätherisches Öl. Dies ist der Grund, weshalb sie früher als Hustenmittel angewendet wurde. Heute hat aber der gehaltvollere Huflattich die Pestwurz bei Husten fast gänzlich verdrängt. Aus der Wurzel stellt man Extrakte her, die viel Petasin enthalten. Darauf ist der krampflösende Effekt zurückzuführen. Seit man krebserregende Pyrrolizidin-Alkaloide in der Pestwurz nachgewiesen hat, ist man vorsichtiger geworden im Gebrauch. Allerdings muss diese Feststellung relativiert werden, da man gerade bei der Pestwurz eine krebshemmende Wirkung an befruchteten Eiern des Seeigels festgestellt hat.

Foto: Fritz von Beust, www.visipix.com

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