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Passionsfrucht / Passiflora edulis

Nicht, dass man sie ihnen gleich ansähe, die Leidenschaft. Einige Arten der Passionsfrüchte gleichen eher sauren, kleinen Zitronen und anderen schrumpeligen Pflaumen … Aber wenn man bedenkt, dass es angeblich nicht weniger als 4'000 Arten gibt – dann versteht man, welche Leidenschaft in dieser Frucht steckt!

Passiflora edulis stammt ursprünglich aus Südamerika, wird heute aber in allen Regionen der Tropen und Subtropen angebaut. Sie ist eine Verwandte jener Passiflora incarnata, deren ausgleichende Urtinktur bei allgemeiner Nervosität, nervöser Unruhe und Einschlafschwierigkeiten sowie im Klimakterium eingesetzt wird. Das Fruchtfleisch der Passionsfrüchte, die an immergrünen, lianenartigen Sträuchern wachsen, schmeckt leicht säuerlich, je nach Sorte nach Aprikosen oder Himbeeren. Es enthält etwa soviel Vitamin C wie eine Orange. Der Saft soll blutdrucksenkend wirken sowie den Schlaf fördern. Der Tee aus den Blättern wird bei Nervosität, Rheuma und Krämpfen angewandt, insbesondere während der Wechseljahre. In dieser Beziehung gleichen sich die beiden Passiflora-Arten. Anregend für die Speichel- und Magensaftproduktion sind die gelben Passionsfrüchte Granadilla und Maracuja;  «schuld» daran sind die Schwefelverbindungen, die sie enthalten. Ein Maracujadrink als Aperitif oder auch eine Granadillasauce zum Dessert – beides ergänzt ausgezeichnet ein üppiges, kräftiges Menü. Natürlich eignen sich Passionsfrüchte auch zum Auslöffeln.

Zum Verzehr schneidet man die Passionsfrucht ähnlich wie die Mango auf. Beim Einkaufen sollte man darauf achten, dass Passionsfrüchte, wenn man sie gleich essen will, bereits etwas schrumpelig sind – nur dann sind sie reif. Früchte mit einer ganz glatten Schale kann man noch eine Zeitlang aufbewahren.
CU

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright © 2003)

Maracuja, Passionsfrucht

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