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Nelkenwurz

In der heutigen Pflanzenheilkunde wird dem Nelkenwurz kaum noch Platz eingeräumt. In früheren Zeiten wurde das Benediktenkraut, wie es auch genannt wird, hoch geschätzt. Der Name Nelkenwurz leitet sich vom Geruch der Wurzel ab, die im Frühjahr gegraben einen typisch nelkenartigen Geruch verströmt. Wegen des hohen Gerbstoffgehalts verwendeten die Gerber diese Pflanze zur Behandlung der Tierhäute. In Ermangelung des Hopfens sollen sogar die Bierbrauer von den Bitterstoffen aus der Wurzel Gebrauch gemacht haben.

Bitterstoffe und Gerbstoffe nehmen den wichtigsten Platz unter den Wirkstoffen ein. Die Gerbstoffwirkung hat man vor allem bei Durchfällen eingesetzt. Bitterstoffe konnten allgemein anregend wirken, so dass man das Benediktenkraut als stärkend bezeichnen kann.

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