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Molkenkur

Molkenkuren aktivieren den Zellstoffwechsel, regulieren und entgiften die Körperzellen, regen den Darm und die Nierentätigkeit an und entlasten die Leber. Unterstützt wird die Kur durch gezielte therapeutische Behandlungen in Form von Bädern. Die Molkenkur hat eine lange Tradition im Appenzellerland.

Molkenkuren gehören zu den ältesten Trinkkuren überhaupt. Sie wurden schon in der Antike zur Entschlackung durchgeführt. Speziell bei chronischen Leberleiden, bei Verstopfung und Nahrungsmittelvergiftungen.

Drei Wirkstoffe machen die Molke besonders wertvoll:

  • Das Molkeneinweiss ist nur in geringer Menge enthalten, dafür aber von höchster Qualität. Es ist dem menschlichen Bluteiweiss ähnlich und kann deshalb leicht in den Eiweissbestand des Körpers eingebaut werden.
  • Der Milchzucker hilft dem Darm entgiften und regt die Darmmotorik an. Die Leber wird entlastet. Der Milchzucker wird im untersten Darmabschnitt in Milchsäure verwandelt. Das Darmmilieu ist dann leicht säuerlich. Dies verdrängt Fäulnisbakterien und regt die Darmmotorik an.
  • Die Milchsäure beeinflusst in vielfältiger Form Verdauungsabläufe und den Stoffwechsel des Gesamtorganismus. Allerdings ist nicht jede Milchsäureform dem Körper zuträglich. Der menschliche Körper braucht die rechtsdrehende Milchsäure. Diese kann er gut übernehmen. Frisch Molke enthält nur rechtsdrehende Milchsäure. Steht sie einige Zeit ab, so vermehrt sich der Anteil an linksdrehender Milchsäure. Die linksdrehende Milchsäure belastet den Körper wie eine körperfremde Substanz. Nach ca. 5 Stunden ist Molke oft schon nicht mehr geniessbar.

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