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Behandlung mit Mistelpräparaten

MistelDass Mistelextrakte zur Behandlung diverser Krebsleiden dienen, ist Alternativmedizinern und Anthroposophen bekannt. Für die Krebstherapie sind die Lektine (zuckerhaltige Eiweisssubstanzen) und die Viscotoxine wichtig. Erstere aktivieren das Immunsystem. Letztere wirken zellteilungshemmend.

Die Misteltherapie ist auf keinen Fall als alleinige Alternative zur modernen Krebstherapie gedacht. Sie dient vielmehr zur Ergänzung. Für die Nach- oder Zusatzbehandlung von Tumorpatienten ergeben sich folgende Anwendungsbereiche: Eine niedrigere Dosierung stärkt die Abwehrkräfte und soll die Bildung von Metastasen hemmen. Zudem schützt sie vor den Nebenwirkungen aggressiver Therapien, lindert Schmerzen, Depressionen und Ängste. Eine hohe Dosierung soll die Tumorzellen schädigen. Sie wird jedoch nur im fortgeschrittenen Krankheitsstadium verwendet.

Ziel einer Misteltherapie ist es, die Körpertemperatur zu steigern. Denn wenn man Fieber bekommt, arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren und bildet viele Antikörper. Auf diese Weise sollen die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Die Mistel wird als Injektion verabreicht, weil durch die Verdauung wichtige Inhaltsstoffe zerstört werden würden. Eine ärztliche Verschreibung von Mistelpräparaten auf Rezept ist möglich.

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright 2003)

Foto: (c) Bioforce AG, Roggwil TG

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