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Melisse

Hier bei uns kennen wir die Melisse als krautige, wohlriechende Gartenheilpflanze. Bereits in den Kapitularien Karls des Grossen wurde angeordnet, dass die Melisse in jedem Klostergarten anzupflanzen sei. Der Melissengeist als bekannteste Zubereitung hatte seinen Ursprung sicher auch in der Klosterapotheke. Diese Arznei wurde zu diesen Zeiten noch etwas anders zubereitet: Man gab die frische Melisse fein geschnitten in eine Rundkolben und fügte etwas Sauerteig dazu. Mit einem Sicherheitsventil versehen stellte man diesen Kolben nun während sechs Wochen in die warme Asche oder in frischen Pferdemist. Wenn die Vergärung abgeschlossen war, wurde der Melissengeist im Destillationsverfahren entzogen.

Die ätherischen Öle haben einen beruhigenden und krampflösenden Effekt. Da die Melisse auch blähungswidrig wirkt, können ihre Zubereitungen gut bei nervösen Magendarmstörungen verwendet werden. Die hauptsächliche Anwendung bezieht sich aber auf die beruhigende Eigenschaft bei Schlafstörungen und nervösen Herzbeschwerden.

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