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Mariendistel / Meerdistel

Bereits in Kräuterbüchern des vorletzten Jahrhunderts erscheint die Mariendistel als vielgerühmte Heilpflanze. Gegen Pest, Fieber und Geschwüre sollen ihre Samen ausgezeichnet gewirkt haben. Lange Zeit wurde die Mariendistel nicht mehr häufig gebraucht. In neuerer Zeit ging man auf die Suche nach einem leberwirksamen Prinzip, das man ihr nachsagte und wurde tatsächlich fündig. Diese Entdeckung rückte diese widerborstige Stachelpflanze ins Licht der Pflanzenforschung. In kurzer Zeit wurden riesige Mengen Papier mit Forschungsresultaten der Meerdistel, wie sie auch heisst, voll geschrieben

Der natürliche Lebensraum der Mariendistel ist im Mittelmeergebiet. Die Blätter sind wie mit Mehl überstäubt, woran man sie auch gut erkennen kann. Sie kommt in ihrer natürlichen Heimat in Massen vor, bei uns muss sie kultiviert werden.

Im Vordergrund steht nicht die gallensaftvermehrende und gallenflussverstärkende Wirkung, sondern die Schutzwirkung auf die empfindlichen Leberzellen. Der Hauptinhaltsstoff Silymarin umgibt die Leberzellen mit einem so aktiven Schutz, dass selbst bei starken Vergiftungen das Schlimmste abgewendet werden konnte. Sogar bei der lebensbedrohenden Knollenblätterpilzvergiftung spritzt man den Wirkstoff der Mariendistel und kann so bei frühzeitiger Anwendung die Leberzersetzung verhindern.

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