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Lein / Flachs

Der Lein oder Flachs, wie er auch genannt wird, ist mit dem zierlichen Purgierlein, den wir auch im Appenzellerland antreffen, verwandt. Allerdings ist er eine Kulturpflanze und seine ursprüngliche Wildform ist uns nicht genau bekannt. Während heute der Lein aus Marokko, Türkei und Argentinien importiert wird, wurde er früher hier bei uns angebaut. Neben der Ölherstellung konnten die Flachsstengel zu Tuch verarbeitet werden.

Zu Heilzwecken werden die kleinen, braunen bis goldgelben, glänzenden Samen des Leins verwendet. Der Schleim, der vor allem in der Samenschale enthalten ist, hat ein gutes Quellvermögen. Dieser Quelleffekt führt im Dickdarm zu einer schnelleren Füllung und somit zu einer besseren Entleerung des Darms. Die Schleimstoffe haben noch den Vorteil, dass der Stuhl besser gleitet und somit weniger Beschwerden machen kann. Die oft gehörten Warnung der Presse, dass die in den Samen enthaltene Blausäure zu Vergiftungen führen könne, ist nicht gerechtfertigt. Zum einen ist der Blausäuregehalt gering und zum anderen wird das Ferment, das zur Abspaltung der Blausäure notwendig ist, im Magen zerstört.

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