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Holunder

HolunderIm Appenzellerland trifft man den Holunder sehr oft an den Wänden von Ställen und Wohnhäusern an. Heute, wo man die Heilwirkungen des Holunders kaum mehr erkennt, ist das noch ein Zeugnis seiner Wertschätzung früherer Zeiten. Augenzwinkernd hört man hier und dort die Geschichte, dass die Appenzeller Bauern den Rheintalern den Wein missgönnten. Der Ersatz zur Weinherstellung waren die Holunderbeeren, deren Most mit etwas Birnensaft den gefährlichen Holunderwein ergaben.

Im ganzen gesehen ist der Holunderstrauch die ausleitende Heilpflanze per excellence. Somit passt sie auch von der medizinischen Seite ausgezeichnet ins Appenzellerland. Die Blüten wirken schweisstreibend, die frischen Beeren abführend, die Rinde brecherregend und die Wurzel harntreibend. Wo finden wir eine Heilpflanze, die besser für eine Frühjahreskur geeignet wäre?

Foto: Fritz von Beust, www.visipix.com

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