Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Heidelbeere ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ]

Heidelbeere

HeidelbeereBis in grosse Höhen hinauf treffen wir die Zwergsträucher der Heidelbeerpflanzen an. Überall, wo wir sie antreffen, gibt sie uns verschiedene Informationen über Klima und Bodenbeschaffenheit. Es sind saure Böden und Stellen, wo der Schnee lange liegen bleibt, weil sie den Spätfrost ganz schlecht verträgt. Fatalerweise ist ihr Vorkommen oft von der ganz ähnlich aussehenden, leicht giftigen Rauschbeere begleitet. Obwohl die Pflanze und die Früchte ganz ähnlich aussehen, kann man sie leicht unterscheiden. während die Heidelbeeren blaues, aromatisches Fruchtfleisch haben, ist dasjenige der Rauschbeere fade und farblos. Über die Giftigkeit der Rauschbeere herrschen recht unterschiedliche Angaben. Sicher spielt hier die individuelle Verträglichkeit eine wichtige Rolle.

Die Beeren sind in getrocknetem Zustand ein ausgezeichnetes Mittel gegen Durchfall. Gerbstoffe wirken stopfend, während das Pektin den Stuhl eindickt und die Darmschleimhaut schützt. Die Blätter werden bei Zuckerkrankheit verwendet. Den Glukoininen wird eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt. Es ist jedoch gefährlich, solche Kräutertees gegen Diabetes zu trinken, wenn gleichzeitig die Medikamente nicht nach ärztlicher Vorschrift genommen werden. Dazu kommt noch bei längerer Anwendung eine gewisse Giftwirkung, die auf die Hydrochinone zurückzuführen ist.

Zurück zur Wortwahl

Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Heidelbeere ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ] [ nach oben ]

Das Appenzeller Gesundheitsportal - Gesundheits-Nachrichten aus dem Appenzellerland