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Physiotherapeutische Harn-Inkontinenz-Therapie (PHIT)

PHIT ist eine physiotherapeutische gesamtheitliche Behandlungsform zur Therapie der weiblichen und männlichen Harninkontinenz. Die Therapie ist darauf ausgerichtet, die richtige Funktionsweise des Beckenbodens im gesamtkörperlichen Zusammenhang wieder zu erlernen und damit das Symptom Harninkontinenz zu beheben oder zu lindern.

Indikationsstellung

  • Stressinkontinenz bei fehlender Beckenbodenwillküraktivität
  • Erfolglose selbständige Beckenbodengymnastik
  • Inkontinenz nach Operationen ohne vorausgegangene konservative  Therapie
  • Erfolglose Medikamententherapie bei Urge- und Stressinkontinenz z. B. nach einer Prostataoperation bei Männern

Ziel der physiotherapeutischen Inkontinenztherapie (PHIT) ist die Korrektur von pathologischen Verhaltensmustern bei intraabdominalen Druckerhöhungen durch:

  • Bewusstmachung (Beckenboden, Atmung usw.)
  • Aufbau einer reflexartigen Beckenbodenaktivität
  • Stärkung des Beckenbodens

Kann sich eine Patientin oder ein Patient einfach bei der nächst gelegenen Physiotherapie anmelden?
Nein! Die PHIT gehört nicht zur Grundausbildung der Physiotherapeutin. Physiotherapeutinnen müssen Weiterbildungen in Beckenbodenrehabilitationen vorweisen können.

Wie wird die PHIT praktisch durchgeführt?

  1. Anmeldung bei unserer Physiotherapie mit den ausgebildeten Therapeutinnen
  2. erste Kontaktaufnahme mit Informationen über die Therapie und weiteres Vorgehen
  3. regelmässige Therapiesitzungen mit Wahrnehmungsschulung, Elektrostimulation und Feedback-Testing, Verhaltenstraining über  ca.sechs bis zwölf Wochen (je nach Bedarf und Erfolg)
  4. selbständige Übungen der Patientin.

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