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Ginkgo

Dieser eigenartige Baum, der aus dem ostasiatischen Raum stammt, wird seit dem 18. Jahrhundert bei uns kultiviert. In seinen Ursprungsländern wird er als Baum der Erkenntnis verehrt und man findet ihn oft in der Nähe eines Tempels. Botanisch ist er der einzige Vertreter der Ginkgogewächse, den man bislang kennt. Versteinerungen weisen darauf hin, dass es in frühgeschichtlichen Zeiten viele Ginkgogattungen gegeben hat.

GinkgoAm nächsten kommt der Gingkobaum den Nadelhölzern und wird wie diese durch den Wind bestäubt. Im Alter von 20 Jahren ist ein Ginkgobaum vermehrungsfähig. Zwischen der Bestäubung und der Befruchtung verstreichen etwa fünf Monate. Wenn die reifen Früchte zu Boden fallen, entströmt ihnen ein eckliger Aasgeruch.

Die Heilwirkung der Ginkgoblätter ist bei uns noch gar nicht lange bekannt. Als Hauptwirkstoffe hat man Flavonoide und Terpene festgestellt. Die Gesamtwirkung erstreckt sich vor allem auf die Blutgefässe an der Körperperipherie, die Durchblutung im Hirn und dem Gehörorgan. Die peripheren Durchblutungsstörungen machen sich vor allem durch kalte und schmerzende Extremitäten bemerkbar. Darunter zählt auch die verbreitete "Schaufensterkrankheit", bei der nach einer gewissen Gehzeit die Schmerzen so heftig werden, das der Patient einen Moment stehen bleiben muss. Die Durchblutung des Kopfes bewirkt vor allem eine bessere Gedächtnis- und Konzentrationsleistung. Gute Erfolge werden aber auch bei Hörstörungen, Schwindel und Ohrensausen erzielt.

Foto: (c) Bioforce AG, Roggwil TG

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