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Gemmotherapie

Die Gemmotherapie ist ein Zweig der Homöopathie, der hauptsächlich in Frankreich bekannt ist. Dem Begriff Gemmotherapie liegen das lateinische Wort gemma = Knospe und die Erkenntnis zugrunde, dass im Embryonalgewebe die höchste Potenz an Vitalität vorhanden ist.

Die Gemmotherapie bemüht sich, die "Lebens- und Wachstumskräfte" einer Pflanze als Regenerations- und Heilkräfte für den Menschen nutzbar zu machen. Die Arzneien werden aus dem "Lebendigsten" der Pflanze, nämlich ausschliesslich aus Embryonalgeweben der frischen Pflanzenknospen samt den Vegetationspunkten, aus Triebspitzen, jungen Schösslingen und wachsenden Wurzelfasern hergestellt. Dies sind Gewebe, die sich in der Vermehrung befinden. Sie sind also reich an pflanzlichen Wachstumsfaktoren, den Auxinen und Gibberellinen. Es werden somit keine Blüten und keine Früchte verwendet und dennoch wird die Lebenskraft der Blüten und Früchte genutzt. Das Wirkprinzip basiert auf der Anregung der Phagocytose und der Regulierung der Dysproteinämie.

Entdecker dieser Methode ist Dr. Pol Henry aus Brüssel. Grundlage zur Arzneimittelherstellung bildet die Pharmacopée française 1965. Das Anwendungsgebiet der Gemmotherapeutica ist sehr vielfältig.

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