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Dolden-Milchstern

Die Unkrautgesellschaften der Weinberge ähneln denen der Gärten, weil sie wie diese stets gut gedüngt und öfters gehackt werden. Auf den warm-trockenen Standorten der Rebberge gediehen früher jedoch manche Arten, die man in Gärten nicht zu finden gewohnt war. Eine besondere Zierde waren Frühlingspflanzen mediterraner Herkunft wie der Dolden-Milchstern (Ornithogalum umbellatum), die Schopfige und die Grosse Traubenhyazinthe (Muscari comosum und Muscari racemosum), der Weinberg-Lauch (Allium vineale) und die Wilde Tulpe (Tulipa sylvestris).

Heute sind die schön blühenden Fremdlinge aus fast allen Weinbergen Mitteleuropas verschwunden, weil sie der modernen Unkrautbekämpfung zum Opfer fielen. Der Dolden-Milchstern ist zwar gesamtschweizerisch nicht gefährdet, im Kanton Graubünden jedoch verschwunden. Er findet sich ausserhalb von Rebbergen auf nährstoffreichen, lockeren Böden z. B. in Gebüschen oder auf Hackfruchtäckern, wo er im April und Mai blüht. Der Dolden-Milchstern enthält wie das Maiglöckchen herzwirksame Substanzen, die aber wegen besserer Quellen phytomedizinisch nicht genutzt werden. Hingegen wird er als «Star of Bethlehem» in der Bach-Blütentherapie als beruhigender Seelentröster und nach Schock sowie unverarbeiteten Belastungen und Schicksalsschlägen eingesetzt.

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright © 2003)

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