Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Brennessel ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ]

Brennessel

BrennesselBei genauerem Hinsehen überrascht uns das Brennesselkraut durch interessante Details. Wussten Sie, dass es männliche wie auch weibliche Brennesselstauden gibt, klar zu unterscheiden an den unterschiedlichen Blüten. Die Pollen, die zur Befruchtung der weiblichen Blüten dienen, befinden sich in kleinen Kapseln, die wie durch einen Zauber aufspringen und mit der Federkraft unter Mithilfe des Windes zu den weiblichen Blüten befördert werden. Als Nahrungspflanze für ungefähr 20 Schmetterlingsarten dient sie dem biologischen Anschauungsunterricht. Wenn wir von einem Eiweissgehalt von nahezu 25% beim getrockneten Blatt hören, ist uns dieser Umstand kein Rätsel mehr.

Bemerkenswert ist der Standort der Brennessel. Stickstoffreiche Böden in der Nähe von Siedlungen bevorzugt sie. Auch vermag sie den Böden eine ansehnliche Menge von Eisen zu entziehen.

Auch bei den Überlegungen bezüglich der Heilwirkungen stellen wir bald fest, dass wir es mit einer Vielzahl von Möglichkeiten zu tun haben. Im Vordergrund soll aber die Beeinflussung unserer Ausscheidung stehen. Harnsäure wird vermehrt über die Nieren ausgeschieden. Zugleich werden Harnsäureablagerungen aus unseren Geweben ins Blut geschwemmt und ausgeleitet. Wirkungsstudien des Brennesselpresssaftes zeigen eindeutige Entwässerungseffekte bei Wasseransammlungen im Herzbereich oder in den Beinen.

Die Entdeckung verschiedener anregender und stärkender Inhaltsstoffe im Brennesselsamen bestätigte die alte Anwendung als Stärkungsmittel. Zudem schreibt man dem Samen in Kombination mit den Wurzeln eine gute Wirkung auf Nierensteine zu.

Foto: (c) Bioforce AG, Roggwil TG

Zurück zur Wortwahl

Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Brennessel ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ] [ nach oben ]

Das Appenzeller Gesundheitsportal - Gesundheits-Nachrichten aus dem Appenzellerland