Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Beifuss ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ]

Beifuss

Das ätherische Öl des Beifusses enthält wie das des Wermuts Thujon, aber in deutlich geringeren Mengen. Thujon hat eine abortive und stark psychoaktive Wirkung. Und so wurde der thujonreiche Wermut (Artemisia absinthium) dadurch berühmt, dass man aus ihm zusammen mit anderen Kräutern eine Art Schnaps, den so genannten Absinth, herstellte. Je nach Kräuterzusammensetzung ist der Absinth klar, gelblich oder grünlich gefärbt, und er wird oft als «Grüne Fee» bezeichnet. Weil der Absinth aufgrund seines Thujongehaltes einerseits als Rauschdroge und andererseits als illegales Abtreibungsmittel verwendet wurde, wurde er Ende des 19. Jahrhunderts in Europa verboten, in der Schweiz erst 1910. Heute ist der Absinth zwar auf der ganzen Welt verboten, dennoch gibt es illegale Destillerien, so auch in der Schweiz, wo er z. B. im Jura noch nach traditionellen Rezepten schwarz gebrannt wird.

Beifuss: seine Eigenschaften

  • menstruationsregulierend und -fördernd
  • blutstillend
  • gebärmutterstimulierend
  • krampflösend
  • östrogenartig
  • gestagenregulierend
  • antimikrobiell
  • insektenvertreibend
  • entgiftend/entschlackend (teilweise wissenschaftlich belegt)

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright © 2003)

Zurück zur Wortwahl

Ihr Standort:
[ Home ] [ Glossar ] [ Beifuss ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ] [ nach oben ]

Das Appenzeller Gesundheitsportal - Gesundheits-Nachrichten aus dem Appenzellerland