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Augentrost

Diese zierliche Pflanze mit den wunderbaren Blüten erscheint erst im letzten Teil des Sommers und begleitet uns durch den Herbst. Die Samen keimen jedoch bereits im Frühling, wenn noch regelmässige Fröste dies überhaupt zulassen. Wachstum und Blüte verschieben sich aber erst auf spätere Zeiten, wenn weniger Konkurrenz vorhanden ist. Mit den kleinen, oberflächlichen Würzelchen haftet sich der Augentrost an dem Wurzelwerk von anderen Pflanzen oder gar von Artgenossen fest und beteiligt sich so am Nährstoffkonsum der Wirtspflanze. Der Namen Augentrost kommt sehr wahrscheinlich aus der Signaturenlehre, welche mit viel Phantasie in der Blüte die Form der Augenlider erkennt.

Bei Augenleiden gibt man einen Teelöffel Augentrostkraut auf eine Tasse kaltes Wasser, bringt die Mischung zum Sieden und lässt sie zwei Minuten auf kleiner Hitze köcheln. Danach soll der Absud noch 15 Minuten stehengelassen werden. In diesem Augenbad tränkt man eine sterile Kompresse und legt sie auf das entzündete Auge.

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