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Acker-Rittersporn

Im Mittelmeerraum schätzen Naturliebhaber die wunderschönen Blumenwiesen mit Klatschmohn, Rittersporn, Kornrade oder Adonisröschen. Diese und weitere Blumen waren bis in die 50er Jahre auch in der Schweiz recht häufig anzutreffen. Sie waren Bestandteil der Ackerbegleitflora. Doch den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln haben die schönen Blumen vielerorts nicht überlebt.

Auch der Rittersporn (Consolida regalis) stammt ursprünglich aus Südeuropa. Das Hahnenfussgewächs reiste im Saatgut unserer Vorfahren mit und wurde zum Kulturfolger. Bei uns wächst er vor allem in wenig gedüngten Getreideäckern mit kalkhaltiger Erde. Die einjährige Pflanze blüht von Mai bis September. Der lange, nach oben weisende Sporn enthält Nektar und wird von Hummeln und Schmetterlingen besucht. Früher wurden die getrockneten Blüten als Wurmmittel verwendet. Heute spielt der wilde Rittersporn in der Heilkunde keine Rolle mehr, denn mit Ausnahme der Blüten, die gelegentlich zur Färbung von Tees dienen, sind die andern Pflanzenteile schwach giftig. Es ist zu hoffen, dass die ökologische Landwirtschaft in Zukunft intensiv gefördert wird. Ohne den Einsatz von Herbiziden könnte der Rittersporn wieder Fuss fassen. Nicht bewirtschaftete Ackerrandstreifen könnten innert weniger Jahre so bunt sein wie früher.

Quelle: A. Vogel's Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR (Copyright 2003)

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