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Patient Knie

10.04.2007

Knieschmerzen können einem das Leben ganz schön schwer machen. Wenn das Aufstehen nach längerem Sitzen, das Bücken und Tragen, jeder kurze Spaziergang Schmerzen im Knie verursacht, dann ist es höchste Zeit etwas gegen die Entzündung im Knie zu unternehmen.

Der grösste Fehler wäre jetzt, das Knie völlig bewegungslos zu halten. Sanfte, aber regelmässige gymnastische Übungen und Schwimmen in warmem Wasser tragen dazu bei, den fortschreitenden Knorpelabbau im Knie aufzuhalten, denn Bewegung ernährt den Knorpel. Bewegung stärkt ausserdem die Muskeln, löst Verspannungen, vermindert Schwellungen und trägt zur Schmerzlinderung bei.

Zum Einreiben: Frische Arnikablüten
In den sorgfältig von Hand geernteten und kurze Zeit danach frisch verarbeiteten Blütenköpfchen steckt jede Menge Power gegen Entzündungsschmerzen. Arnika zeigt in Studien nämlich einen ähnlichen Wirkmechanismus wie Kortison.
Symptome einer Gelenkentzündung sind Rötung, Schwellung, Schmerz und Erwärmung. In diesen Prozess greifen die Wirkstoffe von Arnika montana sehr früh ein, das heisst, Entzündungen können, je nach Anwendungszeitpunkt, gar nicht erst entstehen oder werden sehr früh gestoppt. Die Sesquiterpenlactone genannten Inhaltsstoffe der Arnika sind potente Hemmstoffe eines für Entzündungen verantwortlichen Faktors mit der Bezeichnung NF-kB. Wissenschaftliche Forschungen ziehen den Schluss: Durch Hemmung von NF-kB kommt es an zentraler Stelle zu einer positiven Beeinflussung des Entzüdungsgeschehens. Dies gilt vor allem bei chronischen Entzündungen, wie z. B. der rheumatoiden Arthritis. Auch Glukokortikoide (in der Rheumatherapie übliche kortisonhaltige Medikamente) entfalten ihre Wirkungen teilweise über Wechselwirkungen mit diesem Protein (gemeint ist NF-kB, der auslösende Faktor in den Schmerz- und Entzündungsvorgängen).

Quelle: A. Vogel‘s Gesundheits-Nachrichten, Teufen AR

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