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Sind Lebensmittelverpackungen wahre Giftschleudern?

29.06.2012

Die Ende Monat erscheinende Zeitschrift Tabula der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE zeigt auf: In den Verpackungen von Lebensmitteln stecken Tausende noch unerforschte, potenziell giftige Stoffe. Über die Nahrung finden Sie den Weg in unseren Körper.

Den meisten Konsumenten ist wohl nicht bewusst, dass die Verpackung zwar das Lebensmittel vor Verderb, Verschmutzung und Aromaverlusten schützt, dass sie aber auch in Wechselwirkung mit dem Inhalt, also dem Lebensmittel oder Getränk, steht. Schätzungsweise 100'000 verschiedene Substanzen gehen aus Verpackungsmaterialien in Nahrungsmittel über, in Mengen, die toxikologisch relevant sein könnten. Selbst wenn «nur» ein Prozent aller Stoffe gesundheitliche Schäden verursachen würde, so wären dies noch immer etwa 1'000 Substanzen. Das bedeutet, dass die mengenmässige Verunreinigung durch Stoffe aus Verpackungsmaterialien im Schnitt rund hundertmal grösser ist als diejenige durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Dazu kommt, dass die betreffenden Stoffe toxikologisch schlechter abgesichert sind.

Dabei ist die Rechtslage eindeutig. Doch die Vorgaben werden regelmässig nicht eingehalten. Das zeigen Untersuchungen aus der Schweiz und dem nahen Ausland. Immer wieder finden Überwachungsbehörden Rückstände aus Verpackungen in den Lebensmitteln, und zwar in Mengen, welche die gesetzlichen Grenzwerte bei Weitem überschreiten – oder dann sind es solche, die in der Verpackung gar nicht erst vorhanden sein dürften. Dabei nicht mit eingerechnet sind all die anderen Substanzen, um die sich bisher niemand kümmerte.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Anhang in Form einer PDF-Datei (919 KB).

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