Ihr Standort:
[ Home ] [ Archiv ] [ Archivdetails ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ]

Gesundheitstipp: Schlankheitsdiäten

18.02.2010

Abnehm-Scharlatane: Woran kann ich sie erkennen?

In der Schweiz kämpfen 37% der Erwachsenen mit Übergewicht. So blüht der Schlankheitsmarkt ungebremst. Und es wird immer schwieriger, unter den unzähligen Programmen zur Gewichtsre-duktion die guten zu erkennen. Der Schlankheitsmarkt ist ein lukratives Geschäft mit der Hoffnung, von dem sich viele ein Stück abschneiden möchten und deshalb oft mit unseriösen Angeboten locken. „7 Kilo in nur 7 Tagen!“ Mit solch grossen Versprechungen werben viele unseriöse Anbieter von Schlankheitsdiäten. Doch solche Diäten sind zum Scheitern verurteilt, da sie nicht alltagstauglich sind. Und das ist wichtig, denn wird eine Diät nur kurzfristig durchgeführt, so schnellt das Gewicht nach Beendigung der Hungerkur wieder nach oben, oft sogar noch höher als ursprüngliche Gewicht (Jojo-Effekt).

Diäten und Schlankheitsmittel gibt es wie Sand am Meer, und laufend kommen neue Produkte auf den Markt. Wer hat da noch den Überblick? Mit Hilfe unserer Checkliste können Sie selbst als Laie ohne vertiefte Fachkenntnisse in Ernährungswissenschaft, Medizin oder Psychologie dubiose Angebote erkennen.

Es ist ganz einfach: Trifft einer der unten aufgeführten Punkte auf eine Diät, ein Programm oder ein Schlankheitsmittel zu, raten wir Ihnen zu Vorsicht. Treffen gleich mehrere Punkte zu, dann gilt: „Hände weg“.

• Die tägliche Energiezufuhr liegt unter 1200 bis 1500 Kilokalorien.
• Die Lebensmittelauswahl ist unausgewogen, einseitig, oder bestimmte Kombinationen sind verboten.
• Es wird von negativen Kalorien und Fatburnern gesprochen.
• Es wird eine Gewichtsreduktion von mehr als einem Kilogramm pro Woche versprochen.
• Es wird mit Dankesschreiben und Erfahrungsberichten von ehemals Übergewichtigen geworben (z.B. mit Vorher-/Nachher-Bildern).
• Es wird eine Erfolgsgarantie versprochen, oft in Kombination mit Aussagen wie „nie wie-der zunehmen“ oder „nie wieder dick“.
• Es werden klingende Namen von Berühmtheiten aus dem Showbusiness, Wissenschaftlern, Instituten oder Fantasiebezeichnungen wie „Mayo-Diät“ oder „Max-Planck-Diät“ verwendet.
• Die Diät oder das Programm basiert ausschliesslich auf dem Verkauf von Produkten.
• Das Mitmachen ist an eine (kleingedruckte) vertragliche Verpflichtung gebunden, die während der Laufzeit mit grossem Aufwand aufzulösen ist.

Quelle: Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE

Zurück zur Archiv-Übersicht

Ihr Standort:
[ Home ] [ Archiv ] [ Archivdetails ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ] [ nach oben ]

Das Appenzeller Gesundheitsportal - Gesundheits-Nachrichten aus dem Appenzellerland