Ihr Standort:
[ Home ] [ Archiv ] [ Archivdetails ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ]

Das giftige Jakobskreuzkraut soll nicht versamen!

23.06.2009

Die goldgelb leuchtenden Blüten des Jakobskreuzkrautes waren In den letzten Jahren vielerorts an Strassenrändern, Bahnböschungen, in Kiesgruben und in Gärten aufgefallen. Dank dem Einsatz der Unterhaltsdienste von Strassen und Bahnen, Landwirten und Privaten sind diese giftigen Pflanzen stark zurückgedrängt worden oder gar verschwunden. Damit sich nicht neue Bestände entwickeln können, muss weiterhin ein wachsames Auge auf die Verbreitung des Jakobskreuzkrautes geworfen werden.

Jedes Jahr im Juni entwickeln sich die strahlend gelben Blüten. Die ganze Pflanze ist sehr giftig im frischen Zustand, im Heu und in der Silage, vor allem für Pferde und Rinder, aber auch für Schafe und Ziegen.

Mit seinen Flugsamen, ähnlich dem Löwenzahn, kann sich die Giftpflanze sehr effizient vermehren und sich in Windrichtung über weite Distanzen verbreiten. Die Versamung muss deshalb unbedingt verhindert werden. Am besten werden die Pflanzen ausgestochen oder ausgerissen.

Wohin mit den giftigen Pflanzen?
Blühende Kreuzkräuter nie liegen lassen, auch nicht auf dem Mist oder dem Hauskompost, da die Samen umgehend nachreifen. Sie müssen sofort in einen Sack und der Kehrichtverbrennung zugeführt werden.

Wie sieht das Jakobskreuzkraut aus?
Sind Sie nicht ganz sicher, ob es sich bei Ihren Pflanzen um Jakobskreuzkraut handelt?
Wenden Sie sich an folgende Personen:
Für das Hinter- und Mittelland: Ueli Berweger 071 367 11 36
Für das Vorderland: Thomas Künzle 071 888 49 11

Meldung von Standorten, Informationen und Merkblätter: Pflanzenschutz AR,
071 353 67 64, 071 335 73 13, pflanzenschutz@ar.ch

Zurück zur Archiv-Übersicht

Ihr Standort:
[ Home ] [ Archiv ] [ Archivdetails ] [ Erstellt eine druckoptimierte Seite ] [ nach oben ]

Das Appenzeller Gesundheitsportal - Gesundheits-Nachrichten aus dem Appenzellerland