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Ein neu entdeckter Wirkstoff macht Knoblauch so gesund

23.03.2009

Nicht das Allicin ist für die Gesundheitswirkung des Knoblauchs verantwortlich, sondern sein Abbauprodukt.

Allicin – die Substanz, die dem Knoblauch seinen typischen Geschmack und Geruch verleiht – wurde bis vor kurzem für eines der effektivsten Antioxidantien gehalten. Bisher war es Forschern aber noch nicht gelungen, die genaue Wirkungsart nachzuweisen. Antioxidantien schützen vor freien Radikalen, indem sie ihre Bildung unterdrücken, freie Radikale abfangen oder ihren Abbau beschleunigen. Freie Radikale sind äusserst reaktionsfreudige, gefährliche Stoffwechselprodukte, welche die Zellwände und Zellkerne von Körperzellen schädigen können.

Derek Pratt und seine Kollegen der Queen’s University in Kanada haben nun entdeckt, dass nicht das Allicin selbst, sondern ein Abbauprodukt von Allicin, eine so genannte Sulfensäure, die freien Radikale extrem schnell abzufangen vermag.

Pflanzen wie Lauch oder Zwiebeln, die wie Knoblauch der Familie der Alliaceae angehören, besitzen zwar mit dem Allicin verwandte Inhaltsstoffe. Pratt und sein Team vermuten jedoch, dass diese Stoffe weniger rasch abgebaut werden und deshalb nicht so wirksam sind wie die Sulfensäure in Knoblauch.

Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE, März 2009

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